Abschlussfahrt Rom (Tut Brand, Baensch und Webe

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Am Sonntag, dem 2.9.2018 machten wir uns, ca. 57 Schüler und 6 Lehrer, mit dem Bus auf nach Rom. Während für die meisten Leute der Tag so langsam zu Ende ging, fing er für uns gerade erst an, nämlich um genau 22Uhr. Vor uns lag eine 18 stündige Fahrt und deswegen waren wir gut ausgestattet mit Proviant, Kissen, Decken und vielem mehr. Doch das Schlafen fiel schwer, weil ein Sitz eben nicht sehr bequem ist und so wurden einige Schüler sehr kreativ. Der Gang wurde bald zu einem beliebten Platz, so konnten die Lehrer nicht nur ihre rechnerischen Künste beim Zählen der Schüler auf die Probe stellen, sondern auch ihre Sportlichkeit. Am nächsten Tag kamen wir dann zu unserer Erleichterung schon zwei Stunden früher an als geplant. Nach der Zimmerverteilung konnten wir auch schon in kleinen Gruppen losziehen und die Campinganlage und Rom erkunden. Programm für diesen Tag gab es nicht, da wir alle doch ein wenig müde von der Fahrt waren. Aber am Dienstag ging es dann los! Um 9Uhr war Treffpunkt und mit Bus und Metro schlugen wir uns durch bis zum Kolosseum. Wir ließen die Überreste des größten antiken Amphitheaters auf uns wirken, mit dem Grundwissen, das wir durch die Präsentationen unserer Mitschüler bekommen haben. Was für eine Sensation das gewesen sein muss, als dort noch die Gladiatorenkämpfe gesehen werden konnten. Gleich im Anschluss kam dann das Forum Romanum mit zahlreichen antiken politischen Gebäuden, die teilweise auch zu Kirchen umfunktioniert wurden. Sich weiter umzuschauen oder das Kapitol und den Zirkus Maximus zu besichtigen, lag dann in unseren Händen, denn nun trennten sich die Wege wieder um Rom vielleicht auch von einer anderen Seite zu sehen. Von einer Seite auf der zum Beispiel Händler hinter dir herrennen, oft mit dem gleichen Angebot, und dir einen dünnen Schal für zehn Euro verkaufen wollen, während ein anderer dir den gleichen Schal für die Hälfte verkauft. Am Mittwoch ging es dann mit dem Vatikan, der Sixtinischen Kapelle und dem St. Petersdom weiter. Dabei war nicht nur die detailreiche Bemalung der Wände in der Sixtinischen Kapelle und die prunkvolle Gestaltung des Petersdoms sehr beeindruckend, sondern auch der weite Blick über Rom, den man auf der Kuppel des Petersdoms gewinnen konnte. Den letzten vollen Tag, den wir in Rom genießen durften, begannen wir mit einem freiwilligen Ausflug zur Villa Borghese. Nachdem wir als eine kleine Gruppe von vier Lehrerinnen und sieben Schülern aus der Metro stiegen, mieteten wir uns ein Golf-Cart und fuhren bis zur Villa und weiter auf dem Gelände herum und sahen dabei Goethe und viele schöne kleine Gebilde und Brunnen. Die anderen Schüler unternahmen währenddessen eigene Ausflüge oder entspannten sich im Pool auf der Campinganlage. Offiziell ging es dann mit dem Pantheon, das in seiner Kuppel ein Loch hat wodurch Licht in den Tempel fällt, weiter. Fast für zwei Jahrtausende war diese Kuppel die Größte. Danach folgte die Spanische Treppe und die Fontana di Trevi, nach alter Tradition bringt es Glück eine Münze über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen, je mehr desto besser natürlich. Offenbar hat das aber nicht funktioniert, denn am Freitag mussten wir uns dann trotzdem nicht nur von Rom und den Vorzügen des Pools verabschieden, sondern auch von unseren kuscheligen Bungalows. Mit zwei Bädern, Zimmern und einer Küche mussten diese an Platz sparen und beschränkten den Bewegungsraum auf das Nötigste. Dafür konnte man sich abends aber auf die Terrasse setzen und mit anderen gemütlich die letzte gemeinsame Klassenfahrt genießen. Ich denke wir alle werden das warme und sonnige Wetter vermissen und die schöne Stadt Rom, die nicht nur in unseren Lateinbüchern mit ihren römischen Gebäuden erwähnt wird, sondern auch bei uns bleibenden Eindruck hinterlassen hat und von der wir noch lange nicht alles gesehen haben.

Zora Walter Q3 Tut Baensch