Projektwoche: Ergebnisse der Schreibwerkstatt

18 Schülerinnen und Schüler aus den fünften bis siebten Klassen schreiben drei Tage lang Geschichten und Gedichte unter anderem zu dem Oberthema "Sommer, Sonne, Ferien". Hier sind nun einige der Ergebnisse:

Til-Moritz Brunner verfasste einige Gedichte:


Sommer, Sonne, Ferien

Woran liegt es, dass der Sommer uns so glücklich macht?
An den vielen Glühwürmchen bei Nacht.
Der Geruch von Grillwürstchen, der uns in die Nase weht ganz sacht.
Der Rasenmäher von den Nachbarn, der so einen wahnsinnigen Lärm macht.

Summer

Why is it that summer makes us so happy?
The many fireflies at night.
The smell of grilled sausages
That blows into your noses very gently.
The lawnmower from the neighbors that makes such a crazy noise.

Sommergedicht

Wenn die ersten Sonnenspitzen
durch die Wolken blitzen.
Dann ist es nicht mehr weit.
Es beginnt die Badezeit
Kinder platschen in dem Nass
Und den Großen macht das Sonnen Spaß.
Habe Freude an der Zeit.
Denn zum Winter ist es nicht weit.



Leon Jung hat eine Geschichte über ein Mädchen namens Carina verfasst:

Carinas Pferde-Range

Ein Mädchen namens Carina liebt Pferde über alles. Sie voltigiert und springt auch auf Turnieren und war bisher immer Platz 1.

Ihre Eltern sind sehr stolz auf sie und deshalb wollen sie, dass Carina ihre eigene Range hat. Ihre Eltern kaufen eine Pferde-Range und vererben sie an Carina. Aber sie ist nicht sehr froh darüber, weil sie dann viel zu viel zu tun hatte. Aber ihr Freund Tim hilft ihr dabei den Hof zu führen. Als eines Tages Carina einen schweren Unfall hatte und ins Krankenhaus kam, traf sie einen Arzt den sie schon aus der Schule kannte. Als es ihr wieder besser ging, fragte sie nach der Nummer von ihrem alten Schulfreund. Als sie wieder aus dem Krankenhaus kam, schrieb sie den Arzt direkt an. „Hey Leon, Wie geht’s dir so?“

Bing

„Mir geht es gut und dir?“

„Mir geht es besser, aber mein gebrochenes Bein tut immer noch weh“

Leon antwortete nicht mehr. Es war komisch, irgendwie unheimlich, als alle Lichter ausgingen, sie konnte nur noch eine schwarze Gestalt an dem Fenster vorbeilaufen. Sie hatte Angst, große Angst. Sie griff nach dem Handy und rief Leon an, um zu fragen, ob er schnell kommen kann, weil ihr Freund angeblich nicht da wäre. Nach einer kurzen Zeit kam Leon dann auch. Er schaute sich draußen um, ob er vielleicht etwas sieht. Und tatsächlich, er hat jemanden gefunden, es war Tim, er wollte gucken, warum der Strom weg war und nicht um jemanden auszuspionieren, aber Carina fragte sich, warum Tim überhaupt da war.

Kapitel 2

Carina ging es nach 3 Monaten endlich wieder gut, doch die Sache mit Tim ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie sprach Tim nochmal darauf an und er meinte wie sonst auch immer „Ich bin schon früher wieder gekommen“, aber laut seinem Chef war er noch nicht einmal weggewesen. Sie fragte Leon, ob er mal ein Auge auf Tim legen könnte. Nach einigen Stunden hatte Leon etwas gesehen. Er rief Carina sofort an und erzählte es ihr „Hallo Carina, ich sollte ja mal auf Tim achten, ich habe ihn gesehen mit einer Frau, im Zoo, sie umarmten und küssten sich. Ich glaube, er geht dir fremd.“ Nach diesem Satz endete der Anruf.

Carina stellte Tim am Nachmittag zur Rede. Tim meinte, dass es nicht so wäre, wie es aussieht und nach diesem Satz war es Carina klar, Tim betrügt sie. Sie ließ Tim noch ein bisschen reden, bis sie mit ihm Schluss machte.

Tim musste sich eine neue Wohnung suchen, da Carina ihn rausgeschmissen hatte. Nach dieser Aufregung brauchte sie erstmal ein bisschen Ruhe. Nach einer kurzen Zeit hatte sie wieder einen Freund Namens Nicki, er war ein Kollege von Leon, also verstehen sich alle gut.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.



Lara Kleemann hat ein Mäuseabenteuer beschrieben:

Ein Mausiges Abenteuer

Das ist Familie Mauser, ich werde sie euch mal vorstellen. Diese kleine Mausedame heißt Susi, sie liebt Käse und knabbert alles an, was danach riecht. Das ist aber nicht schlimm, denn sie ist erst sechs Monate alt. Ihr großer Bruder Benjamin findet das aber widerlich! Er regt sich immer wieder auf, wenn Susi seine neue Astronauten CD in den Mund steckt. Denn er ist ein riesiger Astronauten-Fan! Zu den Eltern der Familie Mauser kann man eigentlich kaum etwas erzählen, denn Mr und Mrs Mauser sind so, wie man sich Eltern vorstellt, außer dass Mr Mauser immer an verschiedene Käsesorten denkt und kaum Zeit für die Familie hat, die finden, das ist aber okay, weil Mr Mauser mehr als ein Jahr dafür gebraucht hat, allein den echten Camembert aus Frankreich zu seiner Sammlung zuzufügen. Genug jetzt von der Familie, denn in zwei Tagen sind Sommerferien und Familie Mauser hat was ganz Besonderes vor…

Benjamin, Mr Mauser und Mrs Mauser mit Susi auf dem Arm steigen gerade mit den prall gepackten Koffer in das Flugzeug nach Italien. Denn Benjamins Papa muss noch den letzten Käse aus seiner Sammlung holen. Auch ich darf mitfliegen, ach ja, ich bin übrigens Natterlie, die Natter. Ich tue aber keiner Fliege was zu Leide, außer wen ich Hunger habe, hihi. Im Flugzeug sitzt Benjamin neben einem Stinktier. Das riecht bestimmt nicht gut. Das hat es auch, denn Benjamin will auf Mrs Mausers Schoß: „Mama, kann ich auf deinen Schoß?“ „Warum denn mein Schatz?“ Benjamin guckt auf das Stinktier, ohne dass er den Kopf zu ihm dreht. Mrs Mauser lacht lautlos und guckt gleichzeitig entsetzt. Doch dann sagte sie doch: „Ach so, mein Schatz, ich verstehe. Dann komm zu mir.“ Erleichtert klettert Benjamin auf Mrs Mausres Schoß.

„Ah, ist das schön hier! Was sollen wir als erstes machen? Ans Meer oder ins Museum oder vielleicht auch in den Zoo?“ fragt Mr Mauser die Kinder, als sie endlich nach zwei Stunden in Italien angekommen sind. „Warte doch erst mal, Henri, wir müssen erst mal in unsere Ferienwohnung und den Schlüssel abholen,“ sagt Mrs Mauser zu ihrem Mann. „Och, bitte Mama! Kannst du nicht alleine den Schlüssel abholen? Wir sind dann im Zoo, okay?“ versucht Benjamin immer noch seine Mama zu überreden. Auf einmal gibt Susi einen komischen Laut von sich. Eine Mischung aus Weinen und Lachen, als würde sie Benjamin zustimmen. „Na gut,“ ließ Mrs Mauser nach, „ich beeil mich. Ich komm dann nach.“ und schon ist Mrs Mauser verschwunden. „Dann kommt, ab in den Zoo!“ Mr Mauser nimmt Susi in den Kinderwagen und alle drei laufen in Richtung Zoo.

Mr Mauser, Susi und Benjamin schlängeln sich durch die Beine der Menschenmenge, bis sie endlich am ersten Gehege ankommen. „Das ist ein Luchs,“ erzählt Mr Mauser Benjamin und Susi. Sie gucken sich auch noch die Robben, Krähen, Bären und Eulen an, bis sie an den Ziegen ankommen, für die sie die ganze Zeit schon kleine Futterreste gesucht haben. Damit das Füttern für die Menschenkinder leichter ist, gibt es eine kleine Rutsche, damit die kleinen Futterstückchen leichter runter zu den Ziegen kommen. Das wollen Benjamin und Susi natürlich auch. Benjamin nimmt Susi auf dem Arm und Susi trägt das Futter. Als Susi mit Schwung das Futterstückchen in die Rutsche wirft, passiert es. Susi rutscht aus, fliegt auf die Rutsche und landet unten im Ziegengehege! „Susi!“, rief ihre Mama, „bleib da wo du bist, beweg dich nicht! Papa kommt dich holen!“ „Was!?, warum ich?“ protestiert Mr Mauser. Doch Mrs Mauser stupst ihn in die Seite. „Na gut,“ lässt Mr Mauser dann doch nach. Er klettert selber auf die Rutsche und… rutscht. „Ah!!“ ruft er und landet unsanft auf dem Boden. Als er den Dreck abschüttelt und aufseht, ist Susi auf einer Ziege drauf. Sie streichelt sie liebevoll. „Komm da sofort runter!“ ruft ihr Papa. Mit Tränen in den Augen rutscht Susi von der Ziege. Mr Mauser nimmt sie auf den Arm und schafft es irgendwie aus dem Ziegengehege wieder raus. Inzwischen ist auch Mrs Mauser gekommen: „Mein Schatz, mach das nie, nie wieder!“ Sie nimmt Susi auf den Arm und sagt bleich: „Am Besten, wir nehmen erst mal etwas Abstand von dem Ziegengehege!“ . Alle lachen.



Und zu guter Letzt haben Máté Bartus und Philipp Krebs ein Abenteuer mit einer VT-Brille verfasst:

Ich kam nicht mehr raus
Gestern habe ich mir eine VR-Brille gekauft. Ich habe mir dazu das Spiel

„Wenn du dich traust‘‘

gekauft. Ich probiere es jetzt aus.

Ich setze mir die Brille auf und starte das Spiel. Es lädt und es erscheint eine gruselige Musik. Ich spawne in einen dunklem Raum. Ich sehe ein Bett, ein Schrank und einen Tisch. Dann schaue ich in eine Ecke und sehe eine große Gestalt. Mein Herz klopft wie verrückt.
Ich erkenne nur den Umriss einer großen Gestallt mit so langen Armen, dass sie bis zum Boden gehen. Ich gehe ein Stück näher und erkenne einen weißen Kopf mit zugenähten Augen. Ich höre ein Keuchen und sehe, wie sich seine Brust bewegt. DAS MONSTER LEBT. Ich ziehe mir die Brille ab. Und alles war wieder normal. Ich bemerke, dass es spät ist und gehe in mein Zimmer. Als ich die Tür öffne, bemerke ich, dass mein Zimmer so aussieht wie dieser Raum in dem Spiel. Ich lege mich ängstlich ins Bett. Ich höre etwas und wache auf. Ich mache die Augen auf und sehe das Monster aus dem Spiel. Ich bleibe ruhig liegen bis ich sehe, dass das Monster ein Messer in der Hand hat. Ich springe auf und renne weg. Ich renne ins Wohnzimmer und sehe noch ein Monster. Dann renne ich durch die Haustür raus. Ich schaue zurück und sehe, dass die Monster mein Haus anzünden. Plötzlich kommen ca. zwanzig Monster und sie umzingeln mich.

Ich habe KEINE CHANCE.