Schulskikurs 2020 auf dem Feldberg

Mit den Klassen 8G2 und 8G3 und Frau Bormann, Frau Götz, Herrn Kreutzer, Frau Laube, Herrn Lehr, Herrn Sacher und Herrn Storck

Die Wettervorhersage war miserabel: kein Schnee in Aussicht! „Können wir Skifahren oder müssen wir wandern gehen?“ – das war die Hauptfrage bei den Vorbereitungen für den Schulskikurs 2020.

Aber als wir am 5.2.2020 in Richtung Schwarzwald fuhren, erwartete uns Sonnenschein und es gab genug Schnee zum Skifahren.

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Der Feldberg
Der Feldberg liegt in Baden-Württemberg. Mit 1493 Metern ist er der höchste Berg im Schwarzwald. Dort gibt es ein großes Skigebiet mit 38 Liften und 63 Pistenkilometern. Wenn nicht genug Schnee zum Skifahren liegt, kann man auf dem Feldberg zum Beispiel den Kletterpark Fundorena, das Skimuseum, das Haus der Natur, die Feldbergbahn, den Feldbergturm oder den Feldsee besuchen. Außer in zahlreichen Hotels kann man dort auch in der Jugendherberge Hebelhof übernachten, die direkt an das Skigebiet angrenzt.

Die Jugendherberge ist recht groß. Insgesamt besteht sie aus einem großen, einem etwas kleinerem Haus und einer Turnhalle. Unter anderem befindet sich im Keller des großen Hauses der Skikeller (ein Abteil für jede Klasse), in den bei der Ankunft die Skistöcke und Skischuhe gebracht wurden. Später wurden auch die Langlaufski und Stöcke hineingestellt. Die Langlaufschuhe kamen in den Tagesraum und nach dem Langlaufen in einen separaten Trockenraum. Nach dem Skifahren war es im Skikeller immer nass, weswegen Hausschuhe benötigt werden.

Die Jugendherberge
In der Jugendherberge befinden sich insgesamt 3 verschiedene Wohnbereiche, bei denen manche ein Bad/Dusche besitzen und andere nicht. Bei den Zimmern, die kein Bad besitzen, sind die Duschen und die Toiletten auf dem Gang. Viele Zimmer sind unterschiedlich groß und jede Klasse bekommt eine eigene Etage zur Verfügung gestellt.

Im Erdgeschoss des großen Hauses befindet sich für jede Klasse ein Tagesraum, in dem gegessen und sich besprochen wurde, die Rezeption, an der unter anderem Smoothies verkauft werden. Eine Disco befindet sich zwischen dem großen Haus und der Turnhalle und ist ein stillgelegtes Schwimmbecken. 

Überall in der Jugendherberge befinden sich Sofas und man kann sich bis 22:00 Uhr frei bewegen.

Skifahren
Am 6.5 ging es los zum Skifahren:

Trotz des anfangs etwas schlechten Wetters auf dem Feldberg ließen wir uns nicht vom Skifahren abhalten. Bereits am ersten Tag konnten wir fahren und kleinere Pisten bezwingen.

Das Lift fahren beeindruckte uns anfangs schon ein wenig, es stellte sich jedoch als gar nicht so kompliziert dar. Man wurde mit einem Förderband an den Einstieg gefahren und musste sich nur noch hinsetzen. Die Aussicht vom Sessellift war sehr schön, man konnte von dort aus die gesamten Berge sehen. Am Feldberg gab es neben den Sesselliften noch Tellerlifte deren Technik auch selbsterklärend waren. Hinstellen, Teller zwischen die Beine nehmen und los geht’s. Jetzt musste man lediglich darauf achten, dass man die Ski parallel hält und nicht verkantet, da man sonst aus der Spur fallen konnte.

Am dritten und vierten Tag haben dann die Anfängergruppen das Kurven fahren verbessert, während die Fortgeschrittenen sich dem Parallelschwung widmeten. Den fünften Tag haben wir hauptsächlich zum Üben der Ski-Technik genutzt. Außerdem sind wir die Piste auch schon mit höheren Geschwindigkeiten heruntergefahren. Wir hatten alle jede Menge Spaß. Am Abend bereiteten wir uns dann auf einen starken Sturm vor, der die letzten zwei Tage andauerte.

Disco
Am Samstag den 08.02.2020 wurde eine Disco in der Jugendherberge veranstaltet, bei der außer der 8G2 und 8G3 noch eine Klasse der Edith-Stein-Schule dabei war. Die Edith-Stein-Schule sorgte für Musik durch einen DJ @david.kpp. Die Disco war ursprünglich ein Schwimmbad und das Schwimmbecken wurde zur Tanzfläche. Der Raum war mit vielen Lichtern und Lautsprechern ausgestattet. Wir sind gegen 20:00 Uhr in die Disco gegangen. Als die ersten nach einer Weile zur Tanzfläche gingen, trauten sich auch die meisten anderen. Es wurde hauptsächlich Musik zum Feiern gespielt wie zum Beispiel "Geh mal Bier holen" und "Cordulla Grün", wozu die meisten auch laut mitsingen konnten. Es gab auch manche, die die Musik nicht kannten. Man konnte sich aber auch selbst Lieder wünschen. Was uns besonders freute war, dass Frau Bormann und Herr Lehr ein paar Partnertänze auf die Bühne legten. Es wurde viel getanzt und wir hätten noch weiter tanzen können, dennoch musste die Nachtruhe von 22:00 Uhr eingehalten werden. Die Disco war ein toller Teil der Klassenfahrt, um die anderen besser kennenzulernen und wir würden es gerne nochmal machen.

Fundorena
Weil die Pisten am Wochenende zu voll waren, haben wir am Sonntag Langlauf ausprobiert. Beim Langlauf hatten wir sehr dünne Ski, die sehr leicht waren. Auch unsere Skischuhe waren anders, sie gingen nur bis zum Knöchel und waren nur an der Spitze mit dem Ski verbunden. Wir sind in Loipen gelaufen, das sind vorgefertigte Spuren die in den Schnee gemacht wurden, damit man leichter den Berg hochkommt. Aus unserer Klasse hat es vielen Schülern Spaß gemacht, weil es viel leichter als wandern ist, man aber trotzdem viel sehen kann und sich in der Natur bewegt. Einigen hat es aber nicht so viel Spaß gemacht, weil sie es an sich nicht mochten, müde waren oder sie keinen Rhythmus gefunden haben und es sie daher sehr angestrengt hat. (Nun wisst ihr grob was Langlauf ist. Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Erinnerungen helfen können.)

Am Dienstag dem 11.02. liefen wir in das Fundorena. Dies ist ein Indoor-Park, in dem man beispielsweise klettern oder Trampolin springen kann. Wir sind in den Indoor-Hochseil-Kletterpark gegangen. Zuerst wurden wir nett empfangen und danach wurde uns gezeigt wie wir die Klettergurte anlegen müssen. Anschließend wurde uns gezeigt, wo die Eingänge zu den unterschiedlichen Kletterwegen sind. Es gibt 8 Schwierigkeitsgrade die in verschiedene Farben unterteilt sind. Die ersten, leichteren Kletterwege kann man ohne Probleme und Anstrengung ziemlich leicht überwinden.

Je mehr Kletterwege man geschafft hatte, desto schwieriger wurden diese. Die letzten Wege waren etwas knifflig und man ist teilweise hängen geblieben oder ist nicht weitergekommen. Alles in allem hat das Klettern trotzdem Spaß gemacht.

Uns hat der Schulskikurs viel Spaß gemacht, es gab tolle Skilehrer (Danke an Frau Bormann, Frau Götz, Herrn Kreutzer, Herrn Lehr, Herrn Sacher und Herrn Storck!) und wir hatten eine schöne Zeit!

(Beiträge von den Schülern der Klasse 8G2)