Bilder des Exils

Die Ausreise politisch Unerwünschter war ein gigantisches Geschäft, konzipiert und forciert seitens der NS-Elite. Später, im Laufe der sich zuspitzenden antijüdischen Entrechtungspolitik wurden Fluchten bis zum Ausreiseverbot im Oktober 1941, dem Beginn der lange geplanten Massendeportationen, immer schwieriger, gefahrvoller und kostspieliger. Unter den Vertriebenen zählten auch Künstlerinnen und Künstler, darunter George Grosz, Beatrice Dita Zweig, Bertolt Brecht. Menschen, die unter dem Schmerz der Entwurzelung und der Zukunftsangst litten. Bilder einiger der Künstler jener Zeit sind Teil der Exil- Ausstellung des Kunstmuseums Ahrenshoop.

Die Albert-Einstein-Schule und das Kunstmuseum Ahrenshoop, mit der Unterstützung von Klaus Derge, präsentieren BILDER DES EXILS (Schiffswege von Künstlern und Literaten ins Exil, 1933-1941).

Die Vernissage findet am 14.05.2019, 19.00-20.30 Uhr in der AULA der AES statt.

Die Veranstaltung wird durch ein Polit-Talk am 20.05.2019, 18.00-19.30 Uhr in der AULA der AES erweitert.

Weitere Öffnungszeiten sind: 16./17.05 und 23./24.05, jeweils 17.00-18.00 Uhr