Vielfalt, Spiellust und Kreativität

Die aesthetX 2018 an der Albert-Einstein Schule in Groß-Bieberau

Den fulminanten Auftakt der diesjährigen schulinternen Theatertage aesthetX machte die Gruppe „TheaterSyndrom“ mit dem witzigen, frechen, schnellen und ganz in schwarz/weiß gehaltenen Krimi „Ornitophobie“. Neben intensiver Figurenarbeit entwickelten die Spieler*innen das Stück so, dass ihnen viel Freiraum für Improvisation auf der Bühne blieb. Das Publikum dankte der extrem unterhaltsamen Vorstellung mit Standing Ovations.

Von den ganz jungen Theaterspieler*innen der fünften Klasse bis zu Oberstufenkursen präsentierten insgesamt 8 verschiedene Gruppen ihre Stücke.
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„Das PACK“ (5. Klasse) hat in nur drei Monaten mit „DOPPELGÄNGER“ eine 30 minütige Adaption des Goetheschen „Zauberlehrlings“ erarbeitet. Die Gruppe „verspielt!“ (Klasse 6)hat eine eigene Interpretation von „Das hässliche Entlein“ – und hier war alle Musik live von den jungen Akteur*innen -gespielt. „FANTADA“ (Klasse 7) hat mit „Just a Dream“ aus dem Traumlabor berichtet, „OINK“ (Klasse 8) spielte „All inclusive“ an fünf verschiedenen Orten auf dem Gelände der AES, „EchtEinstein“ (8. Klasse bis Abitur) vollendete den vielfältigen und abwechslungsreichen Theatermarathon mit „Wählbar“ – einem Stück, das gleichsam philosophisch, gesellschaftskritisch und witzig ist. Hier zeigt sich, welche Wirkung das kontinuierliche Theaterspiel ab der fünften Klasse hat: Klare, selbstbewusste junge Menschen, die ihre Botschaft mit gelungenem Timing und mit größter Selbstsicherheit in Bildern und Texten erzählen. Skills, die das Leben fordert. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Andrea Fischer spielten sich die Kinder und Jugendlichen aller genannten AGs in die Herzen des Publikums.

Theater an der Schule? An der AES ist das Bühnenspiel ein fester Bestandteil sowohl in der Stundentafel der Oberstufe als auch im Ganztagsangebot. Im hauseigenen Theaterraum mit bester technischer Ausstattung spielen die Schüler*innen Improvisationstheater, erlernen die Wirkweisen von sich und den anderen auf der Bühne, üben Selbstreflexion und Präsenz, arbeiten in der Gruppe gemeinsam intensiv am Projekt und erleben in der Aufführungssituation einen unbeschreiblichen Zusammenhalt. Und wenn dann das Publikum reagiert, lacht und applaudiert, ist diese Bestärkung Grund für echte und sichtbare Euphorie, die bis in das alltägliche Leben hinein wirkt. Theater an der Schule? Unbedingt!

Mehr Informationen und Fotos unter www.theater-an-der-aes.de