Der Sonne entgegen

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Ein schneller Bericht/ Brainstorming zur
Studienfahrt Jahrgangsstufe Q3
„Auf den Spuren Goethes“ nach Castellabate (SA) im Cilento (Süditalien)

Tutorien Köster (Deutsch LK)/ Liebel-Kappes (GK) sowie ein „Adoptivkind“ aus dem Tut Leuffen und Herr Bodo Heinz als weitere Begleitperson

Fr 8.9. 2017-Sa 16.9.2017

Zunächst einmal die beiden größten Sorgen: Alle müssen wieder heil heimkommen, am besten so, wie sie auch vor der Fahrt im Originalzustand ausgesehen haben und stimmt die Kalkulation der Selbstversorgung (inklusive die zu leistende Versorgung der Busfahrer)?

Freitag 8.9. 18.30 Start in Groß-Bieberau, über 1500 Kilometer Busfahrt über Nacht mit den beiden sofort ins Herz geschlossenen Busfahrern Wilhelm und Dan vom Busunternehmen Wissmüller- in Höhe Rom ein paar Grüße in Gedanken an die Romreisenden, die noch in Bieberau weilen- schlafen, Gegend anschauen- Film anschauen, der in Castellabate spielt: „Willkommen im Süden“- irgendwann kommt der Vesuv und die Erkenntnis, dass es da einen Ort gibt, der wie die Nudelsauce heißt: „NAPOLI“- bei Salerno der 1. Blick aufs Meer– Samstag 9.9. Ankunft 14.00- Begrüßung durch Karin, Organisatorin und Fee für Alles vor Ort- Bezug der 8 Selbstversorgerwohnungen mit Meerblick- Verteilen der von Karin besorgten Grundversorgung (Tomaten, Basilikum, Öl, Essig, Zucker, Salz, Nudeln, Knobi, Salz, Kaffee, Milch, Parmesan, Toilettenpapier, Wasserkisten (kein Plastik, sondern Pfand!) und Gemüsekiste für alle (aus Karins Garten), 30 Euro Verpflegungsgeld)- 1. Erkundungen- Blick auf Punta Licosa, Sireneninsel mit Leuchtturm, wo der Sage nach Odysseus den Sirenen begegnete- kochen- Füße bewegen- Feuerwerk direkt am Strand schauen- breites Grinsen bei allen: Zitat: „Die Reise hat sich jetzt schon gelohnt“- Sirenen locken, Lehrer halten zurück- Das 2. Feuerwerk mitten in der Nacht bekommt irgendwie keiner mehr mit. Sonntag 10.9.: ab jetzt jeden Morgen: Frühstücksbrötchen (3 fette Tüten) können ab 5.00 am Ende der Fußgängerzone direkt in der Backstube abgeholt werden: 20 Minuten Hinlaufen über den Strand durch die leeren Gassen: Es gibt Freiwillige.- Abmarsch 6.15 Uhr- die anderen: Ausschlafen nach der langen Reise- frühstücken- orientieren- Geschäfte haben Sonntagmorgen auf: Einkauf für Montagmittag- Busabfahrt hoch nach Castellabate um 15.30 mit dem öffentlichen Bus- altes Sarazenenfluchtburgstädtchen (Weltkulturerbe)- Bus hält auf Zuwinken- Bus ist voll- durch die engen Gassen schlendern, treppauf, treppab, ohne Verirren- gegen Abend die Serpentinenstraße und manche Abkürzung wieder hinunterlaufen- Lehrer haben Sonderrechte und kürzen über Karins Grundstück ab: 700m Weg gespart. – Die Schüler wandeln in Olivenhainen.- Später kommt Wind auf.- Sonnenschirme zuklappen!.- Zimmergruppen organisieren ihr Abendessen- Kochen- Die Ersten haben Baffo, DIE Eisdiele entdeckt.- Einkaufen auf Italienisch war gar nicht so einfach.- Mozzarella statt Gouda und Leerdamer- Was heißt „Ei“ auf Italienisch, was ist denn das alles für Gemüse?- Die Jungs helfen dem Strandaufseher die Sonnenschirme und Liegen hochzutragen: Sturm und Wellen sind angekündigt. Montag 11.9. der erste Regen seit 6 Monaten!!!- Sturm!- 9.15Start mit Bus zu Vanullo (ökologisch geführte Büffelfarm)- 10.00 Führung: Wie macht man Mozzarella?- Büffelgucken: die haben tolle Nasenringe- Einkauf: 4,5 Kg Büffelmozzarella für Picknick- Schlange stehen unter lauter laut sprechenden Einheimischen- Picknick fällt ins Wasser- 13.30 Uhr: Paestum- dank Insiderkenntnisse: keine Parkgebühr- mächtige griechische Tempel stehen plötzlich vor einem- kurzer Sonnenschein im Freigelände, hier war Goethe auch- Rainer Köster posiert als Goethe- Flucht: pitschnass ins Museum: „Grab des Tauchers“ ansehen- Zuhause: Tomaten und Mozzarella futtern- Wetterdramatik anschauen: sagenhafter Sonnenuntergang: „Wenn bei Capri…“- Fazit: Wir waren länger als Theodor Fontane in Paestum, der konnte da aber picknicken.- Die „Römer“, so hört man, hatten Probleme mit dem Unwetter am Flughafen.- Wir finden den Sturm spannend- überflutete Straßen. Dienstag 12.9 Ein anstrengender Tag fängt nett an: wie jeden Morgen: lecker „Caffe“ aus italienischer Espressomaschine, lecker Frühstück bekommen (Danke!)- 8.00 Uhr Abfahrt zur Solfatara/ Neapel mit eigenem Bus (ca 1,5 h Fahrt)- 10.30 Uhr tolle Führung in der Solfatara auf Deutsch- gute Wahl, denn der Vesuv liegt in Wolken und es ist nicht zu heiß- nur von unten- 1 Paar Füße werden heiß- Hexenküche- Tor zur Hölle, der Legende nach- 12.30 Uhr Abfahrt- Whats App entpuppt sich als Organisationsegen vor Ort: Busfahrer sind immer erreichbar- 14.00-17.00 Uhr: Herkulaneum, die vom Vesuv verschüttete Stadt (kleiner, feiner als Pompeii)- liegt direkt unter dem neuen Herkulaneum, es geht nach unten- der Tutor findet seine „Villa des Genius“.- die Tutorin sieht als Biologin überall Essbares: Kapern an der Stadtmauer.- Fragen über Fragen: „War das jetzt eine Bar oder ein Klo?“- Männerbad oder Frauenbad?- Schüler versuchen zu verhandeln (Bildung ist anstrengend und überall nur Ruinen!), wollen früher zurückzufahren- Lehrer sind unnachgiebig und per WhatsApp nicht erreichbar.- Herkulaneum= gute Wahl: Was wäre erst in Pompeii über die weiten Wege gejammert worden?- 17.00 Uhr Rückfahrt mit Sondertour durch zu enge Straßen (einmal falsch abgebogen!)- fast unter einer Brücke hängen geblieben, kurz aufgesetzt- Die Busfahrer zeigen ihr Können.- Wo geht´s lang?- Rückweg durch Brücke unmöglich, anderer Weg Einbahnstraße, nach vorne wohl zu eng- Sofort hält ein Einheimischer, lotst uns durch die Gassen, gestikuliert wild, fährt vorneweg, redet ein wenig deutsch, verwechselt links mit rechts, winkt. – Applaus- alles gut- Aufatmen: wir lieben unsere Busfahrer!- So bekommt man Neapels Vorstädte nicht immer zu sehen.- im Anschluss noch eine spannende Serpentinentour den Berg hoch- Wenden und Parken nur mit Karin möglich- gemeinsames Pizzaessen mit Busfahrern und Karin bis zum Abwinken im Restaurant St. Maria de la scala oben in Castellabate- Blick auf die Küste bei Nacht: Amalfiküste leuchtet…- irgendwer schafft es, sich spät abends auszusperren- Karin kommt Mittwoch 13.9 -Vormittag zum Einkaufen („Mensch, was ist das Gemüse so billig hier und so lecker!)- Herr Heinz zaubert Gemüsepfannen- Wassermelonen und frische Feigen über den Strand schleppen- Füße erholen- Sonne genießen- Fledermaus in der Wohnung?- Karin kommt- doch keine da- Weltneuheit: Guiseppe, der Chef am Strand, springt über seinen Schatten und setzt für die Tuts die akkurate Lidoordnung aus: im Sommer undenkbar- wir sind auch die einzigen Gäste- 14.00 Abfahrt nach Ogliastro Marina (kleines Hafenstädtchen), Karin fährt im Smart voraus- In der versteckten „Villa Giò“ mit Pool wird das Abendessen produziert.- Je ein Tut kocht mit italienischer Anleitung und Unterstützung: in der Küche Lasagne und Tiramisu, draußen werden Gnocchi mit Fabio geknetet und gerollt- Das andere Tut darf am Pool oder am Strand warten.- Zwischendurch wird noch rosa Pfeffer vom Baum geerntet.- Wechsel der Gruppen- gemeinsames Abendessen mit Busfahrern und Karin in der Villa: alles wird verputzt- Donnerstag 14.9. Tagestour nach Neapel mit einheimischem Busfahrer- 8.00 Abfahrt- Der Fahrer kennt den Weg und die italienische Fahrweise.- Zahlreiche rote Hörnchen und Abtfiguren geben ihm Schutz am Steuer.- volles Verkehrschaos in Neapel- Lehrerteam muss einiges im Hintergrund regeln, bekommt aber keiner mit- gut, wenn man sich auskennt und einen italienischen Schritt voraus ist- ein wenig dolce Vita auch für uns- Vortrag über neapolitanische Essensspezialitäten- Nationalmuseum für alle-keiner mault, alle staunen- beliebt: Positionen berühmter Statuen nachahmen, was kaum machbar ist: Rainer Köster und der Pseudoseneca: Wer wirkt philosophischer?- Dann: Sturz ins Getümmel- Wer traut sich über die Straße?- irre Stadt- Zurechtfinden mit Karten: Dom, Via Toledo-Altstadt- Maradonna- Christo velato in der Cappella San severo wurde nicht gefunden- Via San Gregorio armeno, Weihnachten im September: die Krippenstraße- Piazetta nilo- Galeria Umberto-Verkehr beobachten, durch die Gassen ziehen- am Hafen abhängen- Essen am Straßenstand (Pizza für 1,50/ Sfiogatelle, Arancini/ Caffe an der Bar/ Eis mit Maulbeeren vom Vesuv….: satt!)- Erkenntnis: „Man bekommt einen Espresso, wenn man Caffe bestellt…!“-Rückfahrt 17.00- alle wieder da, jeder so wie vorher- Was am ersten Tag der Reise alle verschreckt hätte, war heute cool- alle fühlen sich als Italienkenner: Straßenverkehr „italien style“.- abends: wieder alles geruhsam: Sonnenuntergang bei Capri schauen, wieder mal Feuerwerk, treibt einem die Tränen zum Abschied in die Augen- Sarras Geburtstag gemeinsam am Strand feiern- 18!!!- toll geschmückt (und alles wieder super aufgeräumt) Freitag 15.9- Die Yogafrauen, die mit in der Anlage wohnen, vermelden, dass nachts etwas lange Schlager gesungen wurden, das Meeresrauschen war aber lauter.- Die Laune ist bestens: tolle Truppe. -letzter Tag in Castellabate- nur breites Grinsen- Einkaufen Souvenirs/ Essen Heimreise, nochmals Sommer tanken: blauer Himmel- letztes Eis bei Baffo- 19.00 Sonnenuntergangsabschiedsgruß am Strand- „Oh Augenblick verweile, wie bist du schön:“-Heimfahrt- Schlafen in allen Lagen Samstag 16.9. noch mehr Schlafen in allen Lagen- irgendwann früh morgens letzter italienischer Caffe und Sfiogatelle an italienischer Tankstelle- Dehnen am frühen Morgen- ca 14.30 wieder da…. schneller als Goethe…-Busfahrer auch glücklich und die letzte Sorge beigelegt: Kalkulation stimmte: Es war noch einiges an Geld übrig.

»Vedi Napoli e poi muori“…aber besser, so wie es in Castellabate an der Wand auf einer Tafel steht:

Qui non si muore (“Hier stirbt man nicht”) Gioacchino Murat

…zur Nachahmung empfohlen!

A. Liebel-Kappes