Besuch der Feuerwehr an der AES

Am Mittwoch, dem 28.06. durften alle Klassen der Jahrgangsstufe 8 in der 3. und 4. Stunde an einer Vorführung bzw. einer kleinen Demonstration der Feuerwehr von Groß-Bieberau teilnehmen. Zuerst wurden uns einige Grundlagen, wie zum Beispiel die verschiedenen Dinge, die ein Feuer am Leben erhalten oder es ausbreiten lassen, nähergebracht. Einer der Feuerwehrmänner hat die Wirkungen von verschieden Löschmitteln auf ein durch Benzin entfachtes Feuer erklärt, ein anderer hat sie währenddessen in die Tat umgesetzt. Es wurde zuerst mit Wasser versucht das Feuer zu löschen, was jedoch nicht klappte. Danach wurde ein spezieller Aufsatz auf den Wasserschlauch gesetzt, welcher eine deutlich größere Öffnung hatte. Jetzt kam eine große Menge weißer Schaum aus dem Schlauch. Dieser konnte das Feuer schon eher bekämpfen, jedoch nicht ganz. Der ganze Schaum verteilte sie auf dem Boden und floss in alle Richtungen. Dabei zog er einzelne kleine Brände mit sich, was hieß, dass sich das Feuer leicht ausbreitete, was jedoch kein großes Problem war, da es nur minimal bzw. vereinzelt wieder entflammte, dies schnell wieder gelöscht werden konnte und man zu dem Schluss kam, dass der Schaum die deutlich bessere Lösung war.
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Als zweites wurde uns gezeigt, wie gefährlich Sprühdosen auf Hitze regieren. Es wurde eine Dose in ein mit einem Gitter verschlossenes Rohr getan und ein Gasbrenner darunter gehalten. Schon nach einigen Sekunden schoss die Dose das Rohr hoch und explodierte. Als letztes wurden uns die Tücken eines Fettbrandes bewusst gemacht. Man hat über längere Zeit eine gewisse Menge Pflanzenfett in einem Topf erhitzt. Über dem Topf hing ein weiterer Topf mit Wasser, der aus Sicherheitsgründen nur durch ein mehrere Meter langes Seil umgekippt werden konnte. Mit einer langen Zange wurde der Deckel des Topfes entfernt, wobei alle den nötigen Abstand hielten. Sobald das Seil gezogen wurde und das Wasser das heiße Fett berührte, entstand eine riesige Stichflamme, sozusagen ein Feuerpilz. Ich denke, dies hat uns noch einmal deutlich gemacht, dass man Respekt vor Feuer haben sollte, aber wenn man sich zu helfen weiß und vorsichtig ist, muss es nicht zu großen Schäden kommen.

Anne R. Hartwein, Klasse 8G2